Ski-Mountaineering

Geh ans Limit und darüber hinaus

Gemütliche Aufstiege, entschleunigen und sich am Gipfel an der atemberaubenden Aussicht erfreuen. Ganz so romantisch, wie beim klassischen Skitourengehen, läuft es beim professionellen Skibergsteigen, auch „Skimo“ (kurz für: Ski Mountaineering) genannt, nicht ab. Der Wettkampfsport fordert den AthletInnen extreme Ausdauerleistungen, Durchhaltevermögen, sowie eine perfekte Technik ab. Doch was genau steckt eigentlich hinter dieser Sportart? Kästle Athletin Stephanie Kröll bietet uns in diesem Beitrag Einblick in ihre große Leidenschaft, dem Skibergsteigen.

    Was genau ist Skimo?

    Ski Mountaineering bezeichnet zwei Begriffe gleichermaßen, Skitouren und Skibergsteigen. Im Breitensport hat sich „Skitourengehen“ durchgesetzt. Mit dem Skibergsteigen wird jedoch eher der Wettkampf assoziiert. Dieses hat seinen Ursprung in den militärischen Patrouille- Läufen. Insbesondere in Italien, Frankreich und der Schweiz ist Ski-Mountaineering stark in der Sportkultur verwurzelt und gilt dort schon längst als Nationalsport. Diese Länder sind zum Teil seit den 80er Jahren Schauplatz der wichtigsten Rennen, wie dem Patrouille des Glaciers des Schweizer Militärs (CH), dem Pierra Menta (FR) oder Transcavallo (IT). Doch der erste Weltcup fand erst im Jahr 2004 statt. Heute ist die ISMF (International Ski Mountaineering Federation) mit seinen 31 Mitgliedsstaaten offizieller Träger des Sports. Auch in Österreich ist das Skimo mittlerweile als Sparte beim ÖSV eingegliedert.

    WELCHE DISZIPLINEN GIBT ES?

    Beim Skimo Wettkampf kann unter vier Disziplinen unterschieden werden, welche sich durch Höhenmeter, Technik, Gelände und Wettkampfdauer unterscheiden. In den Weltcup Disziplinen Sprint (80-120 Hm), Vertical (600-700 Hm) und Individual (1.300-1.800 Hm) handelt es sich um reine Einzelwettkämpfe, mit keinem oder geringem Abfahrtsanteil. Bei einem Hobby Team- Rennen wie dem „Pierra Menta“ treten die AthletInnen in 2er Teams an. Ein solcher Wettkampf zieht sich über mehrere Tage und besteht aus mehreren, anspruchsvollen Etappen im hochalpinen Gelände.

    WAS GELTEN FÜR REGELN?

    Wie in jedem anderen Wettkampf-Sport hat auch das Skibergsteigen ein eigenes Regelwerk. Wichtige Inhalte sind unter anderem gewisse Verhaltensregeln aber auch Vorschriften zur Skilänge. Diese variieren zwischen Damen und Herren und in den einzelnen Disziplinen. Weitere Regeln sind in den verschiedenen Zonen zu beachten. Zum Beispiel bestimmte Abläufe in den Wechselzonen, wann gegessen und getrunken werden darf oder wo ein Materialaustausch stattfinden kann.

    Steffi: Was ist Skibergsteigen für dich?

    Die gebürtige Zillertalerin entdeckte 2015 das Skitouren zum ersten Mal. Sie war es gewohnt die Berge in die andere Richtung hinunter zu brettern und empfand das Touren dementsprechend als unfassbar anstrengend und war sich sicher, dass es ihr letztes Mal war.

     

    Mit einem Materialupgrade, bestehend aus leichterem Schuh und Ski, begann jedoch der Spaß am Pistenskitouren. Dort hielt es sie jedoch nicht lang und sie wollte nur noch ins Gelände. 2019 und 2020 bestritt sie ihre ersten Rennen… mit einem Durchschnittspuls von 180.

    Heute ist der TX65 Welt CupSteffis treuer und leichter Begleiter beim Training und im Wettkampf.

    „Skibergsteigen ist für mich Abenteuerlust, Adrenalin, Schinderei und die Besiegung des inneren Schweinehundes bis aufs Letzte. Auf der anderen Seite ist es ein Genuss. Vor allem der Ausblick am Gipfel“

    Intervalltraining und die mentale Stärke, bei voller Übermüdung das Gehirn auszuschalten und keine negativen Gedanken an sich ran zu lassen, machen jetzt Weltcup Rennen für Steffi möglich. Selbst unter größter Belastung gilt es sich selbst anzufeuern und den Willen nicht überholt zu werden durchzusetzen. So verfolgt Skibergsteigen in jedem Rennen ganz das Motto: Geh ans Limit ... und darüber hinaus!

    EFFIZIENTE AUFSTIEGE | RENNSPORT INSPIRIERTER MINIMALISMUS | LEICHTGEWICHT MIT UNERREICHTER ABFAHRTSPERFORMANCE

    Mit rennsportinspirierter Karbonkonstruktion und EARLY RISE Technologie überzeugt der super leichte TX77 mit maximaler Stabilität und ungeahntem Kantengrip in der Abfahrt. Als zusätzliches Highlight bietet das neue, leuchtende HOLLOWTECH 3.0 mehr Sicherheit beim beliebten Night-Touring.

    Kenner wie die Österreichischen Berg- und Skiführer greifen zu ihm, wenn sie effizient aufsteigen möchten und bei den Pisten-Abfahrten maximale Performance erleben wollen.

    Auch für weitere Skimo- Athleten, wie Stefan Knopf ist der TX77 der liebste Begleiter, egal ob fürs Training oder eine gemütliche Skitour.