Pakistan

 

Ein kleiner Ausschnitt von der Expedition nach Pakistan mit Kästle Ambassadors Martin Sieberer und Andi Vigl. Lest selbst wie schnell sich Pläne und Bedingungen ändern können und wobei Kästle Ski immer treu bleiben.

 

Martin Sieberer: „Erst seit Kurzem fahre ich den FX95. Der Ski wiegt etwas mehr als der TX, ist aber auch dementsprechend stabiler und abfahrtsorientierter. Trotzdem bleibt er sehr wendig verbunden mit angenehmem Auftrieb und somit eignet sich der FX95 für jedes Terrain. Das kommt mir gerade Recht für Pakistan.

Also schnell noch mal ein paar Testfahrten tätigen und danach geht’s ab nach Pakistan. Ich habe ein gutes Gefühl. Die Verhältnisse in Pakistan werden bestimmt wechselhaft, da kommt es mir sehr zu Gute, wenn der Ski nicht flattert und das macht was ich von ihm will - nicht umgekehrt. Nach einer guten Woche Anfahrt, Aufstieg und Akklimatisierung können endlich die Ski ausgepackt werden. Wir befinden uns in einem Seitental des Shimshal Valleys, am nordöstlichen Ende Pakistans, der Grenze zu China. Unser Basislager befindet sich auf 4000 m Seehöhe, auf der Hochebene Zarthgurben. Von dort wandern wir mit Ski auf dem Rucksack 10-15 km Tal einwärts bis ins nächste Lager namens Shpodin - etwa auf 4300 m. Dort begeben wir uns auch endlich auf Schnee. Doch leider werden aufgrund der unberechenbaren Schneeverhältnisse die meisten unserer kurzfristigen Pläne zunichte gemacht. Finaler Plan: Am Grat hinter unserem Lager rund 500 Höhenmeter aufsteigen, dort übernachten und dann eine coole, nach Nordwest ausgerichtete,  40° steile und felsdurchsetzte Rinne fahren – gesagt, getan. Am Grat wird noch einmal die Rinne gecheckt und in diesem Moment hörten wir ein lautes „Whams“. Ein 20 m breites und 30 cm dickes Schneebrett löst sich und zischt unsere Rinne abwärts. Die Verhältnisse hier sind einfach schwer abzuschätzen und sehr gefährlich. Das ist kaum vergleichbar mit den Verhältnissen bei uns in den Alpen. 

Wir bleiben für Akklimatisierungszwecke in der Nacht auf 4700m. Am Grat schuften wir stundenlang, um ein Plateau heraus zu hacken, wo das Zelt Platz findet. Wir verbringen eine klare, kalte Nacht in unserem Biwak. Wir schlafen kaum. Am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang starten wir unsere Abfahrt durch den Lawinenkegel. Da der Schnee noch nicht der starken Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, nützen wir diese Gelegenheit, um wieder ins Lager zu gelangen. 

Ich bin froh um den FX95. Die Abfahrt funktioniert top, auch wenn der Schnee „bockhart“ ist. Steil aber safe geht’s runter. Die Anstrengungen sind maximal in dieser Höhe. Aber wir kommen gut unten an. Next Stop: Shimshal Whitehorn."

 

 


Photo credits: Andi Vigl

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